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Man wat für ne Dämlichkeit

So, mal sehen was wir so an unterhaltsamer Rhetorik aus uns rausprügeln können.

Kennt ihr das Gefühl morgens aufzustehen und so den Oberkörper erheben, sich umsehen, zu lächeln und zu sagen: "Och nö." Ihr auch? Super, ick och.
Warum eigentlich auch? Dagegen war die Schlacht David gegen Goliath doch dat reinste Paradies. (Und ich spreche in diesem Fall von einem Land voller Frauen und: Ohne Shopping-Möglichkeiten. Lasst euch diesen Gedanken mal langsam auf der Zunge zergehen Männers.) Nee, also ich bin morgens definitiv dagegen, dass der Tag direkt losgeht. Vielleicht wenn man jeden Tag kurz aufsteht und sich für diese Mühsal nochmal zwei Stunden hinlegen darf. Okay, da wär ich dabei. Aber so? Ne.
Ansonsten bin ich eigentlich größtenteils mit allem soweit im grünen Bereich. Behörden sind informiert, die Post hat ihre Kohle, der Herr und Meister kann seinen Thron verlassen und weiterschreiten. Auf geht's, raus aus diesem eigentlich wundervoll verregnetem Kleinkaff und hinaus in die flache, vielleicht etwas zu idyllische Welt in Münster.
I gotta see. Einmal war ich bisher da (um mir ne Wohnung zu suchen, was nur so nebenbei gesagt, n echter Kampf war und nur mit verdammt viel luck hab ich direkt auch eine gefunden die ganz okay ist). Was es geworden ist? N 1-Zimmer Appartment, was warm teurer ist als meine jetzige 2-Zimmer-Wohnung. Was ich gern hätte? Ne 2-Zimmer-Maisonette-Wohnung irgendwo so im Zentrum mit um die 50 m². Dat wär super. Falls jemand sowas im Bereich um die 400 Euro warm findet (ohne etwaige Verwandte des Vermieter zu entführen und ihn damit zu erpressen) der möge sich bitte schnellstens bei mir melden. Ansonsten nicht viel atemberaubend Neues auf der lebenslangen Schlachtbank. Leben läuft, Laptop für SC 2 gibts einfach nicht und auch sonst nich viel interessantes.

Mal sehen, ich will versuchen während des Studiums n bissl mehr zu kritzeln, allerdings denke ich, dass ich das dann auf nem separatem Blog machen werde. Mal sehen ^^

Ansonsten erstmal: Sayonara
9.9.10 19:14


Wieso Energie nichts ist, was wir besitzen können

Energie ist etwas fließendes, eine sich wandelnde Konstante.

Wieso konstant? Weil sie in jedem Moment da ist, wenn wir sie haben wollen und weil sie in dem Moment einfach fehlt, wenn wir sie nicht wollen. Sie kann da sein, wenn wir sie nicht brauchen und sie kann fehlen, wenn wir sie brauchen.
Paradox? Nicht im Geringsten.
Bloß weil wir etwas brauchen erheben wir uns nicht unbedingt, metaphorisch, um es zu ergreifen. Genauso wenig brauchen wir in jedem Falle das, worüber wir verfügen.
Und so ist es mit Energie, die in diesem Moment da ist, wenn wir nach ihr greifen.
Sie ist nicht abhängig vom strahlendem Sonnenschein, von einer positiven Nachricht, oder einer guten Tagesform.
Wir können gegen den Regen laufen, wir können die Nachricht mit Arbeit niederkämpfen und wir können unsere Tagesform einen guten Mann sein lassen. Dies alles jedoch nur, wenn wir unseren Willen danach ausrichten.
Dies soll kein Morgenleitfaden als Selbsthilfebuch-Ersatz darstellen, mehr eine Einstellung, nicht um glücklich zu werden, sondern um zu wissen, dass Energie fließt und wir somit immer über sie verfügen, solange wir sie einfach nutzen, ohne zu glauben oder zu denken, dass sie da ist.
9.9.10 09:55


Größenwahn per Definition

Ich weiß, dieser Blog war eigentlich nur meiner Zeit beim Zivildienst gewidmet, aber bevor ich meine Aggressionen noch gegen jemand anderen kehre, lasse ich mich kurz hier aus.

Die wohl größte Dreistigkeit meines Lebens erlebte ich soeben im Subway-Restaurant. Heute im Subway: All you can eat.

Daher: Ich und ein Kumpel verbrachten unseren Tag im Subway ^^ Futtern bis der Arzt kommt und das zu nem fairen Preis, bei nem top leckerem Essen? Jop, so lässt sichs leben. Noch n paar Leute getroffen, die Skat spielen wollten und so ging der Tag ziemlicht entspannt rum.

Plötzlich kam ein Junge in den Laden. Lass ihn 16 Jahre alt gewesen sein, 70er Jahre Schmalztolle mit Fokuhila, Möchtegern per Definition und n Strich in der Landschaft. Ich guck hin, schmunzle kurz und wende mich dann wieder dem Skat-Spiel zu.

Plötzlich höre ich hinter mir irgendein Gelaber von wegen "Was grinst der so blöde" etcpp. Ich dreh mich um, guckt der mich an und labert los von wegen, was ich mit seiner Freundin hätte. Ich steh auf und frag ihn nach seinem Problem, da er der Meinung war, ich hätte wegen seiner Freundin so gelächelt.

Man stelle sich kurz die Situation vor: Ein Bengel, um die 16 vielleicht 17 Jahre steht da, ein Strich in der Landschaft, ich baue mich vor ihm auf und der kommt mir blöde. Labert mich voll, fragt mich ob ich n Problem hab und sagt mir ich solle mich hinsetzen. Der hätte sich dreimal hinter mir verstecken können und haut so einen Dreck raus. Das wär Kindesmisshandlung gewesen, den Typ auch nur am Kragen rauszutragen. Und bei dem Gewicht, wär das problemlos drin gewesen. Ich danke mir selbst, dass meine Reife gesiegt hat und ich mich hingesetzt hatte, anstatt ihm einfach mit einem Ding in die nächste Ecke zu befördern.

 Ich hab schon einiges erlebt, aber soviel Dreistigkeit von so einer Flachpfeife... Unglaublich, echt unglaublich...

25.7.10 16:01


Verrecket an eurem Populismus!

Wieso...wieso ist es den Menschen in diesem Land nicht möglich einfach mal die Fresse zu halten? Und nein, ich rede nicht vom allseitigem Prügelknaben (in meinen Augen vollkommen überbewertet der Mann) Ackermann, nein, ich rede von dem polemischem Haufen der sich das deutsche Volk schimpft. Und ja, ich meine "das deutsche Volk", denn wo plötzlich alle hören, dass "ihr" Land einem "anderem" Land Geld geben soll, schreien alle los.
Hierbei kotzen mich zwei Dinge auf anstrengendste Weise an.
Erst einmal die an die Kandare, die es zumindest zum Teil besser wissen sollten, die die wir gewählt haben, die die mit fundiertem Wissen hausieren sollten (Akademikern und jene, die sich gerne so sehen), also jeder der so den Mund aufmacht und auch gehört wird. (Wobei ersteres ein allgegenwärtiges Problem ist, zweiteres zum Glück weniger) Diese Professoren und Politiker, die die "windigen Spekulanten" als unsere "Satanisten der Ökonomie" verurteilen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht mit hunderten Milliarden die gesamte EU, ja die gesamte WELTÖKONOMIE erschüttern. Irgendwie erinnert es mich an bestimmte Dinge aus der Geschichte... Menschen die, einfach weil sie eine eher unbekannte Minderheit darstellen, die eher im Schatten unbeachtet lebt, urplötzlich, mit an den Haaren herbei gezogenen Gründen, verurteilt wird um dem Volk etwas zum fressen vorzuwerfen... Irgendwie kam dieses Thema schon mehrere Mal in der Geschichte auf... Wird euch das nicht irgendwann selber zu dämlich? (Eine kurze, ja, rein rhetorische Anfrage, an die Herren, die die Spekulanten als den Grund für diese Krise in Szene setzen. Aber immerhin nutzen diese Herren die beste Bresche, die in diesem Lande zu haben ist, um zum Volke durchzudringen: Die morbide Faulheit dieser Gesellschaft, sich selbst mit fundierten Informationen zu versorgen und statt dessen das zu nehmen, was auf dem Silbertablett für das allabendliche Stammtischgeschimpfe serviert wird. Ich liebe dieses Land, ihr nicht?)
Auf der anderen Seite stehen da all jene, die die Dreistigkeit unserer Regierung anprangern, einfach so unsere Steuergeldern zu verschleudern. Es wird Griechenland, vorher noch so beliebtes Urlaubsziel mit netten Leuten, die immer mal empfohlen wurden, aus dem Nichts zum entfernten Bekannten degradiert, der sich natürlich selbstverschuldet in Not brachte. Und da die Griechen, genau so wie die Bevölkerung dieses Landes, ihre Regierung selbst wählten, sind die Griechen ja selbst daran schuld, dass ihre Regierung sich so verschuldet hat. Sie hätten sich informieren können wie es um ihr Land steht, sie hätten protestieren können gegen die unnützen Staatsausgaben. (Okay...ich gebs zu, die beiden Punkte gehen auf meine Kappe, so schimpft kein Deutscher...aber nur mal zur Vorstellung... Sowas aus deutschem Munde...klänge das nicht herrlich zynisch?) Aber zumindest: Wir brauchen selber Geld hier bei uns. Sollen sich unsere Politiker erstmal um uns kümmern, hier siehts schlimm genug aus. Nicht, dass wir mit am meisten von der EU profitiert hätten. Nicht, dass wir auch von Griechenland profitiert hätten. Nicht, dass wir selbst vom sinkenden Dollar aufgrund der Export-Orientierung unserer Ökonomie profitieren. Ach nein, sowas gibts nicht. Die Griechen sind dumm, verschwenderisch und in erster Linie: Schuldig. Und gleich dazu: Unsere dreisten Politiker, die keine Plebiszite (bevor manche Rezipienten anfangen Google zu belästigen: "Volksabstimmung") zu lassen. 1. Eigentlich mein Lieblingsartikel (weil unsinnigster) unseres Grundgesetzes, Artikel 146, der da besagt, dass unsere Verfassung so lange Bestand hat, bis "wir" (das deutsche Volk) uns selbst eine neue Verfassung geben. Um solcherlei wie regelmäßige Plebiszite einzuführen, müssten wir nur in einheitlichem Beschluss das Grundgesetz ändern. 2. Es gibt einen Grund, wieso selbst im Jahre 2010, das vor 61 Jahren verabschiedete Grundgesetz, noch immer keine eindeutige Volksstimme in der Legislative vorsieht. Ihr meint es sei die Habgier der Politiker, weniger von Ihrer Macht abzugeben? Leider nein... Es ist die deprimierende Einsicht von Vollidioten, dass es noch schlimmer käme, wenn das "Volk" die Entscheidungen träfe. (Deprimierend zum einen weil sie Recht haben und zum anderen, weil diese Vollidioten regieren. (Ich bitte euch: Aus Familienministerin mach Arbeitsministerin, aus Bundesminister des Inneren mach Bundesfinanzminister (um nur die Neuesten Idiotien zu nennen)) Was soll dabei rumkommen).
So, trotz später Nacht noch ein paar Gedanken zu Papier gebracht, das passt soweit, gut' Nacht
19.5.10 01:13


Fährste mit der Bahn

"Wir wünschen Ihnen im Rahmen des Möglichen eine angenehme Weiterfahrt."
2.5.10 20:44


Fachmarkt und Fachmann

Immer den HP-Drucker? Für jeden Krims-Krams nen Fachmann?
26.4.10 21:52


15.04.2010

Für all jene, die sich bereits in wonniger Zufriedenheit betten, in der Hoffnung meines einstigen Ablebens, werden diese Worte ein herber Schlag sein, da ich nun doch noch nicht das zeitliche segnete, sondern nur vergesslich und schwer beschäftigt bin. Nichts desto trotz, will ich versuchen zumindest ein wenig zu berichten. Erst einmal zur allgemeinen Situation: Wir haben nun wieder neun Kinder, wobei Tim uns verließ und sich stattdessen Bebek in unsere Runde fügte. Zu aller erst sei eines zu ihm gesagt: Er ist total niedlich, er hat viel Potenzial und er hat häufig was von einem kleinen Baby. Genauso verschmust und leicht zu begeistern. Wirklich ein süßes Kind. Tja, was gibt es ansonsten groß zu berichten... Mein Zivildienst läuft noch knapp anderthalb Monate, weder fürs Studium noch für die Zeit zwischen Zivi und Studium hat sich bis jetzt was vernünftiges ergeben... Ich hab nächste Woche schon wieder anderthalb Wochen Urlaub (ich hatte erst letzte Woche Osterbetriebsferien, sozusagen Zwangsurlaub) weswegen ich eigentlich nur von Erholung zu Erholung torkle. Tja, so sehr ich auch berichten will, aber viel interessantes fällt einem nach so viel Zeit irgendwie nicht ein... Ich hoffe einfach, dass ich morgen wieder schreibe und zur Verteidigung meines noch nicht vollends verendeten Intellekts ein wenig mehr preis zugeben vermag... Einen wundervollen Abend noch...
15.4.10 21:46


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