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19.01.2010


Meine sehr verehrten Herren und Damen,



(ja, entgegen der sozial-konservativen Konvention, wende ich mich zuerst an die Maskulina)



ich wünsche einen angenehmen Abend allerseits.

Zum einen, da mir heute von Zvonimir in den Hintern getreten wurde, zum anderen, weil ich wirklich denke, ein wenig Kontinuität wäre angebracht, hier also: der Eintrag des 19.01.2010.

Der Tag begann eigentlich recht entspannt. Ich habe meinen Bus bekommen, obwohl ich mich mal wieder viel zu spät aus dem Bett quälte, die Fische unseres Aquariums leben noch (nicht unbedingt etwas, dass mich tangiert, allerdings denke ich, dass Katharina, Babette und die Kinder, nicht sehr erfreut darüber wären, wenn es anders gewesen wäre. (Die Reihenfolge der Namensnennung entspricht des Härtegrades der Trauer (absteigend))) und auch ansonsten beginnt wieder ein wenig Normalität einzukehren.

Tim, unser Kind mit der schwersten Beeinträchtigung kam heute, nach ich glaube rund 5 Wochen, zum ersten Mal wieder in den Kindergarten. Allen Befürchtungen zum Trotz, brauchte er keine lange "Ankomm-Phase" (um sich wieder einzugewöhnen), kein Tränchen zierte sein rundum lächelndes Antlitz und der riesige Spaß, den ihm die anderen Kinder bereiteten, war einfach nicht zu übersehen. Das einzige Momentan vermisste Kind (zuhause, krank) ist leider mein Liebling Noemi, die leider noch immer nicht wiederkehrt. Sehr stolz hingegen bin ich auf unsere kleine Lana. Der wohl am zweit schwersten beeinträchtigte kleine Blondschopf hats zwar verdammt hart, wenns daran geht einen Wasserhahn aufzudrehen, oder mit den anderen zu spielen, aber sie kämpft sich jeden Tag ein wenig mehr nach vorn. Für manche klingt es banal, aber mich lässt es breit grinsen, wenn sie es schafft sich die Hände abzutrocknen und zwar dabei auf eigenen Beinen zu stehen, ohne sich an der Wand anlehnen zu müssen. Sie lautiert von Tag zu Tag mehr und wir sind gerade versucht, ihr Gebärden zu konnotieren. Leider nicht unbedingt mit grenzenlosem Erfolg, aber wenn wir uns nur lange genug ins Zeug legen, wird das schon was werden.

Sooo...bevor ich noch den treuen pessimistischen Teil meiner Leserschaft, mit soviel Euphorie verschrecke, verabschiede ich mich hiermit für heute...


Ich wünsche noch allseits einen angenehmen Restabend und eine spannungsgeladene Woche
19.1.10 21:38
 
Letzte Einträge: 03.03.2010, 15.04.2010, Fachmarkt und Fachmann, Fährste mit der Bahn, Wieso Energie nichts ist, was wir besitzen können, Man wat für ne Dämlichkeit