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05.02.10

Okay...ich gebs zu...
Ich hab nichtmal ansatzweise sowas wie Regelmäßigkeit in diesem Blog, obwohl ichs mir vorgenommen habe... Meist rauschen des Abends sogar Gedanken durch die verworrene Dunstschicht, die sich zwischen meinen Ohren niedergelassen hat, allerdings verschwinden diese meist so rasch wie sie kamen. Aber naja, blicke vorwärts, nicht zurück. Heute ist Freitag, heut ist der schönste Tag der Woche: Zwei Tage erstmal frei. Der Tag selbst gestaltete sich, abgesehen vielleicht von meinem äußerst späten verlassen meines Nachtlagers, durchaus angenehm. Es war nicht weltbewegend viel los, wir hatten eine Betreuung von größtenteils 1:1 (in unserem Fall: Vier Kinder und vier Betreuer), was die Atmosphäre natürlich auch dementsprechend entspannt ließ. Weniger erquicklich war allerdings mein morgendlicher Faux-Pas. Ich sollte Brötchen holen. 18 um genau zu sein. Ich ging also morgens in die Bäckerei, grüßte die nette Dame und hier der Dialog:
Ich: "Achtzehn Brötchen bitte."
Sie: "Acht, kein Problem."
Ich: "Nein, Achtzehn. Acht und Zehn."
Sie: "Okay."
Ich kam an in der Einrichtung, gab Katharina nichts böses ahnend die Brötchen. Plötzlich: "10 Brötchen? Hast du woanders noch welche?" Nein... Doch! Ich hatte nur zehn Brötchen bekommen. Also hieß es den total zugeeisten Berg, den ich morgens immer hoch stapfe, wieder runter zu sliden und bei dem Bäcker nochmal acht Brötchen erstehen. Und jetzt ratet mal, wieviele Brötchen nach dem Frühstück übrig waren? Richtig, 8 1/2...
Spaß hatten unsere Schützlinge allerdings auf dem Hinterhof. Da unsere Einrichtung ein Flachdach besitzt waren die letzten drei Tage eine handvoll Herren damit beschäftigt, die Schneemassen vom Dach zu räumen. Diese wurden zu Bergen auf dem Hinterhof aufgetürmt. Ein jeder von ihnen kann sich vorstellen, wie aus den Kleinen plötzlich Bergsteiger mit geradezu amerikanischer Besitzmanier wurde. Da wurde gezerrt und geschubst, geflucht und annektiert, gerade wenn kein Betreuer hinsah, oder sie zumindest hofften, dass keiner hinsah. Es war, abgesehen von kleinen Rangeleien, süß mit anzusehen, wie sie fröhlich die Schneehaufen hinab rutschten.

So... erster Eintrag nach Jahrhunderten habe ich das Gefühl...
Wir wollen in nicht unnötig längen
5.2.10 17:09
 
Letzte Einträge: 03.03.2010, 15.04.2010, Fachmarkt und Fachmann, Fährste mit der Bahn, Wieso Energie nichts ist, was wir besitzen können, Man wat für ne Dämlichkeit